Systemisches Konsensieren in der Familie

Seit neuestem nutze ich das Systemische Konsensieren in meiner Familie, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Beim Systemischen Konsensieren fragt man nach dem Widerstand in der Gruppe, um eine Entscheidung herbeizuführen, dh. das Ergebnis ist dann jenes, welches bei den beteiligten Personen den geringsten Widerstand hat ( also die höchste Zufriedenheit/Akzeptanz).

Ich gehe folgendermaßen vor:

  1. Ideen sammeln
  2. Gibt es für jemanden ein absolutes Nein zu einem der Vorschläge?
  3. Gibt es etwas, was diese absolute Nein mildert (was brauchst Du, damit Du mitgehen kannst?)
  4. Bleibt’s beim absoluten Nein, dann diesen Punkt streichen.
  5. Die Nulllösung (wir machen garnichts, es bleibt so wie es ist)  als eigenen Punkt hinzufügen.
  6. Mit diesen Wahlmöglichkeiten dann Systemisch Konsensieren.
  7. Mit einer Skala von 0-2 (keine Hand oben – beide Hände oben),  0-5 ( 0-5 Finger einer Hand) oder 0-10 (0-10 Finger hochhalten) wird der Widerstand abgefragt, wobei 0= kein Widerstand.
  8. Das Ergebnis mit der geringsten Widerstandszahl ist das, mit der höchsten Akzeptanz aller Beteiligten, das kann auch die Nulllösung sein.
  9. Da schreien zwar nicht alle „Juhu!!!“, weil es vielleicht nicht die Lieblingslösung ist, doch hat es die meiste Akzeptanz.